Handball-Europameisterschaft :
Bitterer Abend für Frankreich

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AFP

Die Franzosen verlieren unerwartet deutlich in der Hauptrunde gegen Island. Nikola Karabatic erzielt nur ein Tor bei sechs Versuchen. Die Niederlande holt unterdessen erste Punkte gegen Montenegro.

Olympiasieger Frankreich hat bei der Handball-Europameisterschaft eine ebenso unerwartete wie deutliche Niederlage erlitten. Die Mannschaft des früheren Bundesligaprofis Guillaume Gille, der sich wie zwei seiner Spieler derzeit nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne befindet, unterlag Island in Budapest vor 11.394 Zuschauern mit 21:29 (10:17) und muss um den Einzug in das Halbfinale bangen.

Frankreichs erfolgreichster Profi Nikola Karabatic erzielte lediglich ein Tor bei sechs Versuchen. Die Leistung des dreimaligen Welthandballers stand damit exemplarisch für die schwache Chancenverwertung der Franzosen, die mit 4:2 Punkten gleichauf mit Island liegen und nun gehörig unter Druck stehen: Nur die besten zwei Mannschaften erreichen die Vorschlussrunde, Frankreich spielt noch gegen Montenegro und den bislang stark auftretenden Weltmeister Dänemark.

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Zuvor hatten die Niederländer durch das 34:30 (18:16) gegen Montenegro ihre ersten Punkte in der Hauptrunde geholt. Beide Mannschaften haben mit 2:4 Zählern nur geringe Chancen, noch das Halbfinale zu erreichen.

Dänemark dagegen bestätigte seine gute Form und bezwang auch Kroatien. Der starke Mikkel Hansen steuerte gleich acht Treffer beim 27:25 bei. Der Rückraumspieler überzeugte vor allem in der zweiten Hälfte und wurde schließlich auch zum „Man of the Match“ gekürt. Die Dänen schoben sich damit auf Platz eins in der Tabelle, Kroatien ist ausgeschieden.

 

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