Handball-Regelecke : Warum Deutschland noch einen Wurf bekam

So kurios kann Handball bei der EM sein: Slowenien jubelt schon. Doch Minuten nach Ende der Spielzeit erhält Deutschland noch eine Chance und nutzt sie zum Ausgleich. Wie kann das sein?
Dass Handball mitunter zum hochdramatischen Spiel wird, ist nicht neu. Dass es aber so spannend und kurios zugeht wie am Montagabend beim deutschen EM-Spiel in Zagreb gegen Slowenien, ist dann doch nicht alltäglich. Blaz Janc hatte Sekunden vor Schluss zum 25:24 getroffen. Nach einer furiosen Aufholjagd – zur Pause lagen die Deutschen 10:15 hinten – schien das der bittere Schlusspunkt für die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop. Wenig später war die Hallenuhr mit der Spielzeit von 60 Minuten abgelaufen, die Slowenen sprangen jubelnd durch die Halle. Doch ein Deutscher wollte sich mit der Niederlage noch nicht abfinden. Silvio Heinevetter bedrängte die Schiedsrichter wild gestikulierend.





