FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Hans-Joachim Watzke :
Wie sinnvoll ist so viel Macht im Fußball?

Von
Daniel Theweleit, Köln
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Nummer eins wider Willen? Hans-Joachim Watzke bestimmt vorerst die Geschicke des deutschen Fußballs, weil andere ihren Job nicht machten.
Nummer eins wider Willen? Hans-Joachim Watzke bestimmt vorerst die Geschicke des deutschen Fußballs, weil andere ihren Job nicht machten.picture alliance / Guido Kirchner

Wie kaum zuvor im deutschen Fußball laufen die Fäden bei einem einzigen Mann zusammen: Hans-Joachim Watzke. Für die längst hinfällige Modernisierung erscheint diese Konstellation als Wagnis.

Das Bild vom starken Mann des deutschen Fußballs ist ziemlich stimmig am Ende dieses Jahres. Hans-Joachim Watzke ist erfolgreicher Unternehmer und ein noch erfolgreicherer Fußballmanager. Er ist 63 Jahre alt und plötzlich überall gefragt, wo es Schwierigkeiten gibt. Bei Borussia Dortmund sitzt er der Geschäftsführung vor, bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) führt er den Aufsichtsrat an, ist Präsidiumsmitglied und beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekleidet er das Amt des ersten Vizepräsidenten.

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