Fußball-WM 2022 :
„Wir sollten uns gegen Qatar wehren“

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Seit die WM vor vier Jahren an Qatar vergeben wurde (links: der damalige Emir Scheich Hamad al-Khalifa und Fifa-Präsident Blatter), habe sich an ihren Bedingungen nichts geändert, beklagen Gewerkschaftsvertreter
Seit die WM vor vier Jahren an Qatar vergeben wurde (links: der damalige Emir Scheich Hamad al-Khalifa und Fifa-Präsident Blatter), habe sich an ihren Bedingungen nichts geändert, beklagen Gewerkschaftsvertreterpicture alliance / dpa

Die Fifa-Exekutive gerät immer stärker unter Druck. Gewerkschafter, Trainer van Marwijk und der englische Lord David Triesman protestieren im Chor. Der Verband und westliche Firmen hätten die Macht, etwas zu verändern.

Sharan Burrow war vor drei Wochen in Qatar. Die Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) war am al-Wakrah-Stadion, wo in knapp acht oder rund neun Jahren Gruppen-, Achtelfinal- und Viertelfinalspiele der Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen werden sollen. Al-Wakrah ist das erste Stadion, an dem gebaut wird für eine Weltmeisterschaft, von der die Fifa, der Internationale Fußballverband, bis heute nicht einmal weiß, wann sie stattfinden wird. Sharan Burrow sah: „Arbeiter, zusammengepfercht in ihrer Behausung unter der Stadiontribüne. Elf oder zwölf Männer in einer Behausung. “

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