Pokalsieger FFC Frankfurt : Freude und Dankbarkeit

Der FFC Frankfurt gewinnt nach einer Durcststrecke mal wieder einen Titel: die Fußballfrauen verzichten nach dem 3:0 im DFB-Pokalfinale gegen Essen aber auf forsche Töne. Folgt nun das Double?
Die bange Frage im Lager des FFC Frankfurt, wer denn die Treffer erzielen solle anstelle der verletzten Torjägerin Celia Sasic, wurde schon nach 124 Sekunden beantwortet: Kozue Ando. Die Japanerin ebnete schon in der dritten Minute den Weg zum neunten DFB-Pokaltriumph in der Geschichte ihres Arbeitgebers, dem FFC Frankfurt. Und auch in der Folgezeit verteilte sich die Last und Lust des Toreschießens auf mehrere Schultern bei den Hessinnen. Peggy Kuznik (28.) und Simone Laudehr (36.) gelangen jeweils nach Eckbällen Kopfballtreffer. „Alle waren sehr angespannt, und jetzt ist uns ein Riesenstein vom Herzen gefallen“, sagte Innenverteidigerin Kuznik. „Es ist ein ganz besonderer Moment, Tag und Erlebnis“, musste Trainer Colin Bell die Emotionen nach seinem ersten Titel mit dem FFC zunächst ordnen. „Ich bin sehr dankbar, dass ich das erleben darf.“





