DFL-Chef Rauball zur EM :
„Wir müssen das in den Griff kriegen“

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Bundestrainer Joachim Löw in Nyon mit Karl-Heinz Rummenigge, Reinhard Rauball und Cacau (von links)
Bundestrainer Joachim Löw in Nyon mit Karl-Heinz Rummenigge, Reinhard Rauball und Cacau (von links)dpa

Der Präsident der Deutschen Fußball-Liga sieht in der Vergabe der Europameisterschaft 2024 Chance und Aufgabe zugleich. In Bezug auf die Diskussion um Diskriminierung sieht er „in der Politik ein Vakuum“.

Reinhard Rauball zückte seine Geldbörse und holte einen Lichtbildausweis heraus. „Ich zeige Ihnen mal was“, sagte der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL). Auf der erkennbar gealterten Pappe war das Schwarzweißbild eines deutlich jüngeren Rauball unter der Aufschrift Galatasaray Spor Kulübü angebracht. „Mitglied bei Galatasaray Istanbul, ja, genau“, sagte Rauball. „Ich hatte die 1988, glaube ich, anwaltlich vertreten – gegen die Uefa. Sie waren ausgeschlossen worden aus dem Europapokal. Seitdem habe ich meine Freude an den Kontakten in die Türkei. Ich hoffe, dass die Vergabe heute kein Rückschlag ist. Falls es Narben durch den heutigen Tag geben sollte, sollten wir daran arbeiten, sie nicht nur zu beseitigen, sondern etwas Positives entstehen zu lassen.“
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