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Zweite Bundesliga : Bittere Niederlage für Darmstadt

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Der MSV Duisburg gewinnt gegen Darmstadt und zieht den Gegner somit wieder in den Abstiegssumpf. Magdeburg siegt weiter.

          Der MSV Duisburg und Aufsteiger FC Magdeburg waren am Freitag die großen Gewinner im Abstiegskampf der zweiten Fußball-Bundesliga. Duisburg gewann nach zuvor fünf Niederlagen in Folge das Kellerduell gegen Darmstadt 98 3:2 (2:0) und kletterte durch seinen ersten Ligasieg im neuen Jahr zunächst mal vom letzten auf den 16. Rang. Magdeburg verbuchte mit 1:0 (0:0) beim direkten Konkurrenten FC Ingolstadt seinen zweiten Sieg nach der Winterpause und verbesserte sich auf Platz 15. Ans Tabellenende rutschte Ingolstadt. Vorletzter ist der SV Sandhausen, der am Sonntag auf den VfL Bochum trifft.

          2. Bundesliga
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          Darmstadt verpasste durch seine erste Niederlage nach der Winterpause den Sprung ins gesicherte Mittelfeld. Ex-Kapitän Kevin Wolze (8.), der in der Winterpause von Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Havard Nielsen (25.) und Stanislaw Iljutschenko (59.) machten den erst vierten Saisonsieg der Duisburger perfekt. Sören Bertram (73.) und HSV-Leihgabe Christoph Moritz (87.) verkürzten für die Hessen. In Ingolstadt neutralisierten sich beide Teams über lange Zeit, ehe dem eingewechselte Philip Türpitz in der 81. Minute der entscheidende Treffer gelang.

          Mit dem zweiten Sieg binnen vier Tagen vergrößerte der FCM als Tabellen-15. mit 17 Punkten den Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge um Schlusslicht Ingolstadt auf vier Punkte. Passend zum tristen Bild in der Tabelle boten beide Mannschaften vor 8216 Zuschauern fußballerische Magerkost: Das Spiel fand überwiegend zwischen den Strafräumen statt.

          Zwar war insbesondere Ingolstadt bemüht, gefährliche Torszenen wie in der zwölften Minute, als Christian Träsch freistehend aus rund zwölf Metern vergab, sprangen jedoch selten heraus. Im Gegenzug hatten die Schanzer Glück, dass kurz vor einem Kopfballtreffer der Magdeburger durch Winterzugang Steven Lewerenz sein Teamkollege Felix Lohkemper hauchdünn im Abseits stand (13.). Erst nach rund einer Stunde wurde die Partie munterer. Beide Mannschaften vergaben beste Gelegenheiten, bis Joker Türpitz stach.

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