Turbulenzen in 2. Bundesliga : Vorstandschef Hoffmann verliert HSV-Machtkampf

Die Fußballwelt steht still wegen Corona – nur nicht beim Hamburger SV. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann verliert den Machtkampf beim Zweitligaklub. Er muss gehen. Seine Gegner werfen ihm Alleingänge vor.
Seinen zweiten Aufstieg zum HSV-Chef begleiteten im Mai 2018 große Hoffnungen. Hatte Bernd Hoffmann zwischen 2002 und 2011 nicht vieles gut gemacht als Vorstandsvorsitzender? Würde seine kämpferische Art vielleicht den ganzen Verein mitreißen? Könnten seine guten Drähte zur DFL kommende Lizenzen absichern? Und war das Gehalt von 500.000 Euro im Jahr nicht ein Schnäppchen für einen derart erfahrenen Fußball-Funktionär? Knapp zwei Jahre später muss man sagen, dass Hoffmann in seiner zweiten Amtszeit als HSV-Chef kaum Hoffnungen erfüllt hat – aber viele Gräben ausgehoben. Seit Jahresbeginn trat der Streit zwischen ihm als Chef der HSV FußballAG und seinen Vorstandsmitgliedern Frank Wettstein (Finanzen) und Jonas Boldt (Sport) mehr und mehr offen zutage. Es gab keine Basis mehr.





