Bundesliga-Abstiegskampf :
Die verhexte Lage des 1. FC Köln

Von
Richard Leipold, Köln
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Helfer in der Not: Aber auch der fast 40 Jahre alte Claudio Pizarro kann nicht im Handumdrehen für Besserung sorgen.
Helfer in der Not: Aber auch der fast 40 Jahre alte Claudio Pizarro kann nicht im Handumdrehen für Besserung sorgen.WITTERS

In der vergangenen Saison jubelten die Rheinländer über Platz fünf und die Qualifikation für den Europapokal. Nun liegt der 1. FC Köln sieglos am Tabellenende. Die Reaktion auf die Krise ist allerdings erstaunlich.

Jeder kennt die sogenannten „Mechanismen der Branche“. Sie greifen dann, wenn eine Mannschaft keinen Erfolg (mehr) hat. Und sie treffen den Trainer, wenn den Fans und oft auch dem Management nichts anderes einfällt, als den Frontmann auf der Bank dafür verantwortlich zu machen. Anders scheint es derzeit beim 1. FC Köln zu sein. Dessen Trainer Peter Stöger hat gemeinsam mit der Mannschaft eine sportliche Eröffnungsbilanz vorgelegt, die dem Auftritt eines Absteigers entspricht: Sechs von sieben Bundesligaspielen gingen verloren, dazu die beiden ersten Spiele nach einem Vierteljahrhundert im Europapokal. Die Zahlen sprechen für sich: Ein Punkt und 2:15 Tore – kaum ein Verein ist je so schwach in eine Bundesligasaison gestartet.

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