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„Hecktor“ und „Waltschmid“ : Falsche Namen für 129,95 Euro

  • Aktualisiert am

Das neue Trikot der Nationalmannschaft: Namen stehen hinten. Bild: Adidas

Kann ja mal passieren: Die Namen der Fußball-Nationalspieler Jonas Hector und Luca Waldschmidt waren im Online-Store von Ausrüster Adidas auf den Trikots falsch geschrieben.

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          Der Sportartikelhersteller Adidas hat für die peinlichen Schreibfehler in seinem Online-Store auf den neuen Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft um Entschuldigung gebeten. „Wir bedauern den Vorfall und werden alle erforderlichen Schritte in die Wege leiten, um technische Fehler wie diesen in Zukunft zu vermeiden“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag in Herzogenaurach. „Die Tippfehler sind behoben.“

          Der Adidas-Sprecher entschuldigte sich bei allen betroffenen Kunden und den Fans der Nationalmannschaft. Im Adidas-Shop waren kurz nach der offiziellen Präsentation unter anderem die neu entworfenen DFB-Trikots der Nationalspieler Jonas Hector und Luca Waldschmidt gezeigt worden. Der Name Hector war fälschlicherweise „Hecktor“ geschrieben, Waldschmidt wurde „Waltschmid“ geschrieben.

          Die zum Preis von 129,95 Euro erhältlichen Trikots im neuen Design tragen die Nationalspieler erstmals am Samstag (20.45 Uhr/RTL und im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Nationalmannschaft) im EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland. Auch das Turnier im kommenden Jahr soll das Team in den neuen Trikots bestreiten.

          Unterdessen haben einige Nationalspieler in Berlin Werbung für das neue Trikot gemacht. Kapitän Manuel Neuer fuhr in der Hauptstadt Bus und verteilte ein Trikot, Toni Kroos posierte im weißen Dress in einem Café mit den Gästen für Aufnahmen und Ilkay Gündogan tauchte zur Überraschung der Besucher im Naturkundemuseum auf.

          Neben Neuer, Kroos und Gündogan waren auch Serge Gnabry, Timo Werner und Nico Schulz an der Aktion beteiligt, während sich ihre Teamkollegen in Düsseldorf schon zur Vorbereitung auf die abschließenden EM-Qualifikationsspiele in Mönchengladbach am Samstag gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt/Main trafen.

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