Fußball-WM :
Die neue Generation der afrikanischen Trainer

Von
Daniel Theweleit, Doha
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Tunesiens Nationaltrainer Jalel Kadri
Tunesiens Nationaltrainer Jalel KadriEPA

Afrikanische Teams wollen den Fußball des 21. Jahrhunderts prägen – die Weltmeisterschaft in Qatar ist auch für ihre Trainer eine wichtige Bewährungsprobe.

Es wird viel um Rechte und um die Anerkennung von Benachteiligungen gerungen bei dieser Weltmeisterschaft, was diesem Turnier längst großen Schaden zugefügt hat. Wie auch immer man zu den vielen Debatten dieser Tage stehen mag, ein schon seit Jahren geführtes Gefecht, das auf dem Feld des Fußballs ausgetragen wird, ist in den Wirren dieser ersten Turniertage ziemlich in den Hintergrund geraten: Der weiterhin unerfüllte Wunsch vieler Fußballer aus Afrika, nicht nur als aktive Profis verehrt und in der Rolle als ehemalige Stars wahrgenommen zu werden, sondern auch als Trainer, die auf dem höchsten Niveau arbeiten können. „Unser Kampf ist es zu zeigen, dass das 21. Jahrhundert dem afrikanischen Fußball gehört“, sagt Aliou Cissé, der Chefcoach des Senegal vielleicht mit etwas zu viel Pathos. Aber er spricht vielen Afrikanern aus der Seele, die bei dieser WM schon vor dem ersten Spiel einen kleinen Sieg errungen haben.

FAZ

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