Porträt Josh Wood : Natürlich blond

Josh Wood ist Haarkolorist. Mit seinen Farben passt er in eine Welt, in der Bilder noch wichtiger werden.
Man trifft ihn zum Tee. Josh Wood sitzt auf einem tiefen Sessel in einem Café in Soho. Er gießt sich Milch in die Tasse, nimmt von den Kanapees mit Lachs und Meerrettich, bestreicht einen Scone mit Marmelade und greift zum Schluss dieser feierlichen kleinen Szene auch zu den bunten glasierten Kuchen, die hier den passenden Namen tragen: fancy cakes. Es ist die Tee-Zeremonie der Briten, und Josh Wood ist Brite - einer der vielen Kreativen, die schnell über sich hinauswachsen, die weiter in London bleiben, aber trotzdem auf der ganzen Welt an spannenden Projekten beteiligt sind. Die britische Hauptstadt scheint solche Kreative besonders oft hervorzubringen, häufiger als viele andere Städte der Welt. In den sechziger Jahren ging es los, mit Musikern wie den Beatles, mit Models wie Twiggy, Modedesignern wie Mary Quant und einem Friseur wie Vidal Sassoon. Er war übrigens Josh Woods Lehrmeister. Aber dazu später.





