Kommentar : Schalker Posse

In Stil-Fragen tut sich Schalke 04 traditionell schwer: Nun hat der Klub eine hausgemachte Managerdebatte am Hals. Das kann nicht lange gut gehen.
Der FC Schalke 04 trägt wieder einmal unfreiwillig zur Unterhaltung des Publikums bei. Den Verantwortlichen gelingt es, die ansprechende sportliche Entwicklung der jüngsten Zeit mit einer Posse um die Position des Managers zu konterkarieren. Über Horst Heldt, den aktuellen Stelleninhaber, ist längst die Dämmerung hereingebrochen, und allmählich geht diese Dämmerung in Düsternis über. Heldts Zeit „auf“ Schalke - von einer Ära zu sprechen wäre übertrieben - neigt sich dem Ende zu. So viel scheint sicher, auch wenn der Manager davor warnt, über den Zeitpunkt seines Abgangs zu spekulieren. Clemens Tönnies, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, sucht seit längerem einen Nachfolger.





