G-20-Treffen in Hamburg :
Ein Gipfel für Afrika ohne Afrika

Von
Asli Ahmed-Murmann
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Mädchen in Afraaga (Somalia). In Ostafrika hungern Millionen Menschen, in Somalia droht sogar eine Hungersnot.
Mädchen in Afraaga (Somalia). In Ostafrika hungern Millionen Menschen, in Somalia droht sogar eine Hungersnot.dpa

Wieder einmal beginnt ein G-20-Gipfel mit großen Erwartungen in Bezug auf Afrika – und dürfte mit absehbar kleinen Ergebnissen enden. Was Afrika wirklich will und braucht, spielt auch in Hamburg keine Rolle. Ein Gastbeitrag.

Für Afrika: Oh pardon! Für die etwa 55 Staaten Afrikas könnte der G-20-Gipfel in Hamburg ein trauriges Ereignis werden. Der Kampf um mediale Aufmerksamkeit ist längst gegen die unheilvolle Allianz von Trump, Putin, Kim Jong-un und militanten Gipfelgegnern verlorengegangen. Afrika steht zwar auf dem Papier, aber eben nicht (mehr) im Mittelpunkt der Diskussion der Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrienationen. Und so startet wieder einmal ein Gipfel mit großen Erwartungen – und absehbar kleinen Ergebnissen für Afrika.

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