Finale der Vierschanzentournee : Wellingers Traum platzt beim siebten Sprung

Auch 22 Jahre nach dem Triumph von Sven Hannawald gewinnt kein Deutscher die Vierschanzentournee. Andreas Wellinger muss sich mit Rang zwei begnügen. Und Tournee-Sieger Kobayashi gelingt eine kuriose Besonderheit.
Der Traum hielt bis zum siebten Wettkampfsprung. Als Andreas Wellinger beim großen Finale in Bischofshofen in die Anlaufspur ging, kurze Zeit später abhob und bei 132 Meter zur Landung kam, war die Hoffnung noch da. Doch als dann Ryoyou Kobayashi als Letzter aller 50 Springer zu seinem Konter ansetzte, gab es keine Zweifel mehr: Der Japaner, als Gesamtführender der Vierschanzentournee von Innsbruck in den Pongau gereist, ließ sich nach seinem Sprung auf 137 Meter den Titel nicht mehr nehmen. Sein zweiter Versuch führte ihn sogar auf 139 Meter.


