Skisprung-Kommentar : Freunds harte Landung eine Klasse tiefer

Ein Jahrzehnt lang war Severin Freund das Gesicht des deutschen Skispringens. Nun muss er bei der Vierschanzentournee vorzeitig abreisen. Freund muss erkennen, dass die Rückkehr nach zwei Verletzungen vor allem eines erfordert.
Ende einer Dienstfahrt. Dass für Severin Freund schon zur Halbzeit der Vierschanzentournee Schluss ist, überrascht nicht. Zu groß ist immer noch der Rückstand, den der einstmals beste deutsche Skispringer derzeit zur Weltspitze aufweist. Zwei Kreuzbandrisse, annähernd zwei Jahre Wettkampfpause: Das kann selbst ein ausgewiesener Fachmann wie Freund nicht ungeschehen machen. Freund wusste um diese schwere Hypothek, und er wusste auch, dass ihm Bundestrainer Werner Schuster nur bis zu einem gewissen Punkt den Rücken freihalten würde.





