Wettskandal :
Karabatic-Brüder wehren sich gegen Verurteilung

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Wehren sich gegen Verurteilung: Nikola und Luka Karabatic
Wehren sich gegen Verurteilung: Nikola und Luka KarabaticReuters

Die Handball-Stars Nikola und Luka Karabatic legen Rechtsmittel gegen ihre Verurteilung wegen Beihilfe zum Betrug im französischen Handball-Wettskandal ein.

Die französischen Handball-Stars Nikola und Luka Karabatic fechten ihre Verurteilung wegen eines Wettskandals an. Einer ihrer Anwälte bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, dass Rechtsmittel beim Kassationsgericht eingelegt worden seien. Die Brüder waren am Mittwoch von einem Berufungsgericht in Montpellier wegen Beihilfe zum Betrug zu jeweils zwei Monaten Haft auf Bewährung und 10.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Es geht um verdächtige Wetten auf ein Spiel ihres damaligen Vereins Montpellier HB im Mai 2012. Überraschend hatte der als Meister feststehende Verein damals die Partie beim abstiegsbedrohten Club Cesson-Rennes (28:31) verloren. Mehreren Spielern wurde vorgeworfen, die Partie manipuliert und damit Verwandten und Bekannten hohe Wettgewinne ermöglicht zu haben. Die Karabatic-Brüder spielten am fraglichen Tag allerdings nicht, sie hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Auf die Partie waren ungewöhnlich hohe Wetteinsätze eingegangen.

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Insgesamt hatten die Richter im Berufungsverfahren 15 Angeklagte schuldig gesprochen. Für die Karabatic-Brüder verschärften sie dabei die Strafen im Vergleich zum Urteil der ersten Instanz. 2015 wurden nur Geldstrafen gegen sie ausgesprochen. Nikola Karabatic sollte 10.000 Euro und der jüngere Luka 15.000 Euro zahlen.

Das französische Kassationsgericht kann prüfen, ob ein Urteil ordnungsgemäß zustande kam, verhandelt den Fall aber nicht neu - es kann aber eine neue Verhandlung vor einem Berufungsgericht ansetzen.

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