Bergetappe Alpe d’Huez :
Ein Wallfahrtsort des Radsports

Von
Michael Eder, Alpe d’Huez
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Massenansturm: 2024 muss Tadej Pogačar nicht nur seinem Konkurrenten Jonas Vingegaard trotzen, sondern auch der jubelnden Zuschauermenge
Massenansturm: 2024 muss Tadej Pogačar nicht nur seinem Konkurrenten Jonas Vingegaard trotzen, sondern auch der jubelnden Zuschauermengepicture alliance / Roth / CV

Hunderttausende pilgern an den Berg, Zehntausende fahren ihn jedes Jahr selbst hinauf. Alpe d’Huez ist mehr als eine berühmte Bergankunft: ein Ort der Rituale, Erinnerungen, Wunder und Dramen.

Es ist noch dunkel, als die ersten Radfahrer in Le Bourg-d’Oisans aufbrechen. Ihre Rücklichter blinken rot. In Trikottaschen und Rucksäcken stecken Baguettes, Wasserflaschen und zusammengerollte Fahnen. Andere gehen zu Fuß die Straße hinauf, Klappstühle unter dem Arm. Sie suchen einen Platz. Es ist der 21. Juli 2004. Die Tour de France veranstaltet ein Einzelzeitfahren hinauf nach Alpe d’Huez. Die ersten Profis werden am Nachmittag starten.

FAZ

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