Straßers Philosophie des Verlierens
Linus Straßer verpasst die große Chance, sich in den Medaillenrängen bei den Olympischen Spielen zu verewigen. Gold gewinnt ein Künstler. Silber geht an den Märchenmann der Saison.
„Schade“, sagt der deutsche Skiläufer über seinen vierten Platz im Slalom von Adelboden. Bei dichtem Nebel gerät er im zweiten Lauf aus der Spur. Besser macht’s der Olympiasieger.
Linus Straßer verpasst die große Chance, sich in den Medaillenrängen bei den Olympischen Spielen zu verewigen. Gold gewinnt ein Künstler. Silber geht an den Märchenmann der Saison.
Bis zum letzten Tor führt der Franzose Clement Noel überlegen beim Nachtslalom von Madonna. Dann geschieht etwas, was er selbst als „magisch“ bezeichnet.
Dass Linus Straßer derzeit überhaupt an den Start gehen kann, ist für ihn nach der gebrochenen Hand im Dezember schon ein Erfolg. In Wengen muss er sich trotzdem ganz schön ärgern.
Deutschlands Ski-Team wirft den Titelverteidiger raus, hat den späteren Weltmeister am Rand einer Niederlage und wähnt sich im kleinen Finale schon als Sieger.
Auch wenn er noch weit von alten Erfolgen entfernt ist, nähert sich Felix Neureuther in Kitzbühel wieder seiner Bestform: als Clown und Publikumsliebling. Selbst sportlich geht es für ihn Richtung WM voran.
Die deutschen Wintersportler erleben bislang einen Sonntag ohne Weltcupsieg: Im Slalom wedelt der deutsche Star noch ohne Gefühl für den Schnee. Im Nordischen Skisport läuft es besser. Die Damen springen dabei besser als die Herren.