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Ski-Slalom in Kitzbühel : Neureuthers Suche nach den letzten Puzzleteilen

  • -Aktualisiert am

Fahrtrichtung WM: Felix Neureuther im Schneetreiben von Kitzbühel. Bild: EPA

Auch wenn er noch weit von alten Erfolgen entfernt ist, nähert sich Felix Neureuther in Kitzbühel wieder seiner Bestform: als Clown und Publikumsliebling. Selbst sportlich geht es für ihn Richtung WM voran.

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          Seine größte Angst war nur gespielt und signalisierte zugleich, dass er derzeit wieder mit viel Spaß bei der Sache ist: „Ich hab geträumt, dass ich am Samstag die Abfahrt fahren muss“, bangte Felix Neureuther in einem Facebook-Video: „Ich bin völlig fertig.“ Fahren musste er tatsächlich am Samstag, allerdings wie gewohnt im Slalom. Der Zeitplan des Kitzbüheler Weltcupprogramms war wegen der Wetterbedingungen umgestellt worden. „Stell dir vor, ich hätte die Abfahrt fahren müssen...“, raunte Neureuther verschmitzt und ließ die Antwort offen, was dann passiert wäre.

          Achim Dreis
          (ad), Sport

          Er durfte Slalom fahren. Doch auch auf seinem gewohnten Terrain musste er kämpfen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. 2010 und 2014 hatte er hier gewonnen, längst ist eine Gondel der Hahnenkammbahn nach ihm benannt. Davon war er diesmal weit entfernt. Beim Sieg des Franzosen Clement Noel, der in einer Gesamtzeit von 1:45,53 Minuten den Lokalhelden Marcel Hirscher (+0,29 Sekunden) und seinen Teamkollegen Alexis Pinturault (+0,36) auf die weiteren Podestplätze verwies, belegte der beste Deutsche mit einem Rückstand von 1,94 Sekunden den elften Rang. „Die Plazierung ist mir ein bisschen zweitrangig“, meinte Neureuther hinterher. „Es geht mir ums Skifahren. Das war im zweiten Durchgang solide und ein Schritt in die richtige Richtung.“

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