Carlsen gegen Caruana :
So funktioniert der Tie-Break der Schach-WM

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Der weiße Springer wird geführt.
Der weiße Springer wird geführt.Reuters

Nun also Verlängerung bei der Schach-WM. Weder Magnus Carlsen noch Fabiano Cuarana war in zwölf Partien ein Sieg gelungen. Aber wie funktioniert der Tie-Break eigentlich?

Magnus Carlsen traf die Entscheidung wohl etwas verfrüht. Mit dem Selbstbewusstsein, der bessere Tie-Break-Spieler zu sein, einigte er sich mit seinem Kontrahten Fabiano Caruana auch in der zwölften Partie der Schach-WM in London auf ein Remis. Der norwegische Weltmeister hatte allerdings die klar bessere Stellung, mehr Bedenkzeit, und der Computer zeigte eine siebzig prozentige Siegchance an. Das Angebot an den Amerikaner kam also etwas überraschend. Sicherlich für den erleichtert wirkenden Cuarana. Die Entscheidung über den Titel fällt nach einem Ruhetag nun am Mittwoch im Tie-Break ab 16 Uhr. Wie funktioniert dieser?
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