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Fußballklub Wehen Wiesbaden : Abwarten bei möglicher Klage, Carstens kommt

  • -Aktualisiert am

Bekommt einen neuen Spieler aus St. Pauli: Wehen-Coach Rüdiger Rehm Bild: dpa

Mitabsteiger Dynamo Dresden kämpft weiter gegen den Gang aus der zweiten in die dritte Liga – davon könnte auch Wehen Wiesbaden profitieren. Im Verein selbst aber bleiben sie zurückhaltend. Ein Zugang steht derweil fest.

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          Florian Carstens ist der erste Neuzugang beim Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger wechselt für ein Jahr auf Leihbasis vom FC St. Pauli nach Wiesbaden. Der 1,92 Meter große Profi kommt bisher auf 22 Einsätze in der zweiten Liga und auf 44 Spiele in der Regionalliga Nord. „Florian ist ein kopfballstarker und robuster Innenverteidiger mit Gardemaß. Zusätzlich zu seiner Zweikampfstärke verfügt er auch über spielerische Qualitäten“, sagt der Wiesbadener Cheftrainer Rüdiger Rehm. Mittelfeldspieler Jeremias Lorch hingegen wird die Hessen verlassen. Der 24-Jährige lehnte ein Angebot zur Vertragsverlängerung ab.

          Unterdessen reagieren die Wiesbadener mit Zurückhaltung auf eine mögliche Klage von Dynamo Dresden gegen den Abstieg aus der zweiten Liga und der damit verbundenen Diskussion über eine Aufstockung auf 20 Vereine. Aktuell begleiten die Hessen den Vorgang aus der Beobachterrolle. Dynamo, der spätere Tabellenletzte, hatte sich nach der Corona-Pause durch den dicht gedrängten Spielplan im Wettbewerb benachteiligt gefühlt.

          Das Verhalten der Sachsen könne er nachvollziehen, „dass natürlich eine Geschäftsführung darüber nachdenken muss, ob ich alles an rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft habe. Das machen viele andere Unternehmen im Wirtschaftsleben auch. Nur im Fußball ist es öffentlicher und deutlich emotionaler“, sagte der Wehener Geschäftsführer Nico Schäfer der F.A.Z.

          „Wenn Dresden erfolgreich sein sollte, würden wir uns mitfreuen, weil das dann nicht nur für Dresden gelten kann. Wir waren ja am Anfang als erster Verein in einer kompletten zweiwöchigen Quarantäne, in einer Zeit, in der andere Vereine weitertrainiert hatten. Das hatte zwar keine Auswirkungen auf den Spielplan, wohl aber auf unsere Vorbereitung.“ Gleichwohl habe es dann eine sportliche Gesamtlösung gegeben, „der wir auch zugestimmt haben“.

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