Eintracht Frankfurt :
Vor Freude verletzt

Von
Ralf Weitbrecht, Nürnberg
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Frankfurter Doppelpack: Joselu trifft gegen den 1. FC Nürnberg zweimal ins Tor, Kollege Aigner bereitet zwei Treffer vor.
Frankfurter Doppelpack: Joselu trifft gegen den 1. FC Nürnberg zweimal ins Tor, Kollege Aigner bereitet zwei Treffer vor.dpa

Ein Akt der Befreiung: Selbst ohne ein Führungstrio verschafft sich die Eintracht mit dem 5:2 in Nürnberg Luft im Kampf um den Klassenverbleib. Für Trainer Veh hat ein Jubelsprung schmerzhafte Folgen.

Irgendwie passte die Szene zu diesem Spiel. Als Joselu in der 88. Minute das 4:2 erzielte und letzte Zweifel am wichtigen Auswärtssieg in Nürnberg zerstreute, sprang Eintracht-Trainer Armin Veh vor Freude jubelnd in die Höhe. Als er wieder auf dem Boden landete, verzog er das Gesicht. Der Frankfurter Coach hatte sich eine Zerrung in der linken Wade zugezogen. Nachdem kurz danach der eingewechselte Vaclav Kadlec in der zweiten Minute der Nachspielzeit den 5:2-Endstand herstellte und für kollektive Erleichterung bei der Eintracht-Delegation sorgte, hielt sich Veh deshalb mit weiteren Freudensprüngen zurück. „Ich bin sehr glücklich“, sagte er später. Der Eintracht war es nach dem 1:4-Tiefschlag in der Vorwoche gegen den SC Freiburg endlich geglückt, einen Mitbewerber im Kampf um den Klassenverbleib gehörig auf Distanz zu halten. Der Vorsprung vor dem geschlagenen

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