Deutsches Schwimm-Team :
„Kleine, dünne Models“

Von
Sabrina Knoll, Berlin
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Als Tussi abgestempelt? Alexandra Wenk lässt sich davon nicht stören
Als Tussi abgestempelt? Alexandra Wenk lässt sich davon nicht störendpa

Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften freut sich Chefbundestrainer Lambertz vor allem über seinen Schwimm-Nachwuchs. Doch die Wettbewerbe haben gezeigt: Die Hoffnung für Rio ist überwiegend männlich.

Henning Lambertz war am Sonntag „grundsätzlich sehr zufrieden“ mit dem, was er bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin von den ihm unterstellten Schwimmern gesehen hatte. Damit, dass es nicht nur „ein, zwei herausragende Einzelkönner“ gegeben habe, „sondern wieder mal auch eine ganze Bandbreite von jungen Leuten, die sich auch noch entwickeln können“. Soweit, so übersichtlich. Allerdings wäre bei ebenjener „Bandbreite“, bei den „jungen Leuten“ eine Differenzierung des Chefbundestrainers durchaus angebracht gewesen: Es waren vor allem junge Männer, die in Berlin Wellen schlugen. Florian Vogel, 21 Jahre alt, beerbte Paul Biedermann als bester Deutscher über 400 Meter Freistil.

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