Radprofi Schachmann bei Olympia : Raus aus dem Tal der Tränen

Radprofi Maximilian Schachmann hat dunkle Wochen und Monate voller dunkler Gedanken hinter sich. Nun ist er auf dem Weg zurück zu alter Stärke – und will das in Paris im Einzelzeitfahren zeigen.
Es ist schon weit nach 14 Uhr, als Maximilian Schachmann mit dem Handy am Ohr endlich an der Reihe ist in der Kantine im Olympischen Dorf. „Kann ich ein bisschen mehr haben. Ich brauche richtig viel“, sagt der Dreißigjährige zur Dame bei der Mittagessenausgabe. Schachmann hätte auch sagen können: Ich brauche reichlich Energie für diesen Samstag, wenn ich 32,4 Kilometer mit durchschnittlich über 50 Kilometern pro Stunde durch Paris-Mitte brause.
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