Volleyball-Bundesliga : Eimsbütteler Frauen gehen voran

Nach den Männern sollen die Frauen folgen: Die Volleyball-Bundesliga wird größer. Die Neulinge genießen dabei Aufsteigerschutz. Der ETV Hamburg wagt den ersten Schritt.
In der aktuellen Tabelle der zweiten Volleyball-Bundesliga steht der ETV Hamburg auf dem neunten Platz. Dennoch sind die Frauen des Eimsbütteler Turnverbands fest entschlossen, in der kommenden Saison in der Sporthalle Hoheluft erstklassig zu agieren.
Möglich macht es das Aufstiegs-Programm der Volleyball-Bundesliga (VBL). Wer will, der darf: Nach diesem Motto agierte die VBL als Dachverband schon 2023/24 bei den Männern – und erhöhte durch den Blockaufstieg von vier Teams die Staffel-Stärke auf 13. Nun sollen die Frauen folgen, bei denen derzeit nur neun Teams in der obersten Klasse spielen. VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler erhofft sich von dem frühzeitigen Hamburger Signal einen wichtigen Impuls für weitere ambitionierte Vereine.
Die Neulinge genießen dabei Aufsteigerschutz. In den kommenden zwei Spielzeiten wird es keine sportlichen Absteiger geben, damit sich die Projekte sportlich und wirtschaftlich entwickeln können. Der ETV-Vorsitzende Frank Fechner gibt sich überzeugt davon, den „hochattraktiven Hallensport“ in Hamburg wieder populär machen zu können. Als letzter erstklassiger Klub der Hansestadt hatte sich Aurubis Hamburg 2016 aus dem Spielbetrieb verabschiedet.





