Handball-Champions-League :
Kiel unterliegt beim Treffen mit den Ehemaligen

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Kein Durchkommen: THW-Spieler Rune Dahmke (Mitte) rennt sich in der Pariser Abwehr fest
Kein Durchkommen: THW-Spieler Rune Dahmke (Mitte) rennt sich in der Pariser Abwehr festdpa

Gleich fünf frühere Kieler kehren mit Paris St. Germain zum Champions-League-Spiel zum THW zurück. Bei der 26:30-Pleite gegen Omeyer, Karabatic und Co. verlieren die „Zebras“ erstmals seit langer Zeit wieder daheim in der Königsklasse.

Die Handballer des THW Kiel haben erstmals seit mehr als vier Jahren wieder ein Heimspiel in der Champions League verloren. Am Donnerstag unterlagen die „Zebras“ in der Vorrundengruppe A dem französischen Meister Paris St. Germain mit 26:30 (10:16). Die bis dato letzte Pleite vor den eigenen Fans hatte es am 9. Oktober 2011 beim 23:24 gegen Montpellier AHB gegeben – ebenfalls einem französischen Klub. Beste Werfer vor den 10.285 Zuschauern in Kiel waren Marko Vujin (5) für den THW sowie Sergej Onufryienko (7) für Paris.

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Für die Franzosen, bei denen mit Trainer Zvonimir Serdarusic, Assistent Staffan Olsson, Torhüter Thierry Omeyer sowie den Rückraumspielern Nikola Karabatic und Daniel Narcisse gleich fünf ehemalige THW-Persönlichkeiten angereist waren, war es nach zuvor sechs Niederlagen in Serie der erste Erfolg über den deutschen Rekordmeister.

Vor allem die Paraden von Omeyer und das Tempospiel waren es, die für einen komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung (22:15/41.) des Tabellenführers der Gruppe A (12:2 Punkte) sorgten. Der THW, mit 8:6 Zählern Vierter, verkürzte in der 53. Minute auf 23:24, musste aber letztlich die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Das Rückspiel findet bereits am Samstag in einer Woche in der französischen Hauptstadt statt.

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