Krise des Profiboxens :
Wenn ziemlich beste Feinde zusammenrücken

Von
Bertram Job, Hamburg
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Alles eine Nummer kleiner: Artem Harutyunyan kämpft in Hamburg vor 500 Zuschauern.
Alles eine Nummer kleiner: Artem Harutyunyan kämpft in Hamburg vor 500 Zuschauern.WITTERS

Die Zeiten sind karg im deutschen Profiboxen. Die Glanzzeiten mit Henry Maske, Dariusz Michalczewski, Sven Ottke oder auch Regina Halmich sind lange vorbei. Deshalb schmieden deutsche Boxpromoter vermehrt Allianzen.

Zehn Ringduelle bis in den späten Abend hinein, TV-Kameras, viel Lametta und ein ausverkauftes Haus: Auf den allerersten Blick schien die Welt der Faustkämpfer vergangenen Samstag in Hamburg in bester Ordnung zu sein. Zu guter Letzt hatten sich mit Artem Harutyunyan (Superleichtgewicht) und Abass Baraou (Superweltergewicht) auch beide Hauptkämpfer durchgesetzt; ihre ramponierten Konkurrenten um den Internationalen Titel zweier Weltverbände traten jeweils zur fünften Runde nicht mehr an. Damit blieben zwei der Kämpfer in der hiesigen Szene auf ihrem erhofften Weg nach oben weiter ungeschlagen.

FAZ

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