Olympiasieger Thomas Röhler : Speerwerfer aus Leidenschaft

Drei Wettkämpfe an drei Tagen? Anstrengend, aber schön, denn Olympiasieger Thomas Röhler liebt, was er tut. Zum Saisonfinale wirft er am Samstag ab 17 Uhr beim Istaf in Berlin, wo nur wegen ihm das Speerwerfen ins Programm genommen wurde.
Auch auf großer Bühne ist es immer noch diese Freude am Werfen, die ihn antreibt. So wie einst als kleiner Junge, als er Steine in die Ostsee warf und begeistert war, wenn sie möglichst weit flogen. So schaut Thomas Röhler, mittlerweile 24 Jahre alt, heutzutage gerne fliegenden Speeren hinterher - am liebsten den eigenen, wenn sie einen großen Bogen beschreiben und sich deutlich jenseits der 80-Meter-Marke ins Gras bohren. „Weit werfen hat mich immer schon fasziniert“, sagt der Mann, dessen Spaß an der Bewegung ihn zum größten Titel seines Fachs führte: Olympiasieger.





