Handball-Bundesliga :
Die schwer gebeutelten Füchse aus Berlin

Von
Frank Heike
Lesezeit:
Verheddert! Die Berliner Füchse – und Torwart Silvio Heinevetter – stecken in der Bredouille.
Verheddert! Die Berliner Füchse – und Torwart Silvio Heinevetter – stecken in der Bredouille.Imago

Die Berliner Füchse müssen eine besondere Verletzungsserie verkraften. Sie haben wegen der Misere den Anschluss in der Handball-Bundesliga verloren – und erhalten dennoch Applaus.

Das Bild vom Frankfurter Flughafen hatte Symbolcharakter. Zwei Profis der Berliner Füchse sitzen auf einem Elektrofahrzeug und werden zum Gate gebracht, in den Händen die Krücken, die verletzten Beine bandagiert. Die Nationalspieler Fabian Wiede (Deutschland) und Mattias Zachrisson (Schweden) kamen an jenem 20. Oktober ebenso lädiert von der Vereins-Weltmeisterschaft in Qatar zurück wie Kevin Struck und Christoph Reißky. Knapp vier Wochen später sind die vier Genannten so wie die Langzeitverletzten Paul Drux, Marko Kopljar, Simon Ernst und Stipe Mandalinic immer noch absent, und zu allem Unglück schmerzt den formstarken Torwart Malte Semisch die Bandscheibe – Einsatz unmöglich. Prompt wurde der 42 Jahre alte Petr Stochl reaktiviert.

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