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Schock im Eishockey : Tumor an Halswirbelsäule von früherem Nationalspieler entdeckt

  • Aktualisiert am

Wird dem Profisport länger fehlen: Eishockey-Spieler Alexander Sulzer, hier im Trikot der Kölner Haie im Januar 2019 Bild: Picture-Alliance

Eigentlich sollte Alexander Sulzer nach einem Zusammenprall im Training nur routinemäßig untersucht werden. Doch dann gab es eine unerwartete Diagnose. Bei der Düsseldorfer EG herrscht Bestürzung.

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          Schocknachricht für den ehemaligen Eishockey-Nationalspieler Alexander Sulzer: Bei einer Untersuchung nach einem Check im Training ist in unmittelbarer Nähe seiner Halswirbelsäule ein Tumor entdeckt worden. Der Verteidiger der Düsseldorfer EG soll nach Vereinsangaben bereits Ende der kommenden Woche operiert werden, er wird dem Team aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für unbestimmte Zeit fehlen.

          „Bei einer solchen Diagnose rückt das Thema Profisport natürlich sofort in den Hintergrund“, sagte DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: „Das Wichtigste ist jetzt, dass die Operation und der anschließende Heilungsprozess gut verlaufen.“ Düsseldorfs Sportlicher Leiter Niki Mondt sprach von einer „bitteren Nachricht für ihn und – in natürlich völlig anderer Konsequenz – auch für uns. Wir werden ihm zur Gesundung alle Zeit geben, die er benötigt.“

          Sulzer hatte offenbar sogar noch Glück im Unglück. Laut Mannschaftsarzt Ulf Blecker „hätte es zu einer Querschnittslähmung kommen können, wenn der Tumor später entdeckt worden wäre“, sagte er.

          Der 35-jährige Sulzer war in diesem Sommer zum achtmaligen deutschen Meister zurückgekehrt. Er hatte bereits von 2003 bis 2007 für die DEG gespielt. Danach zog es ihn nach Nordamerika, wo er unter anderem 131 Partien in der NHL bestritt. 2014 kehrte er nach Deutschland zurück – und spielte seither für den Erzrivalen der Düsseldorfer, die Kölner Haie.

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