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Diamond League in Doha : Speerwerfer Röhler chancenlos bei schwierigem Wind

  • Aktualisiert am

Thomas Röhler wurde Olympiasieger 2016 in Rio de Janeiro. Bild: dpa

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler erreicht bei seinem Comeback den siebten Platz der Diamond League. Sieger wird Anderson Peters aus Grenada. Johannes Vetter reist erst gar nicht nach Doha.

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          Rio-Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) hat beim Start der Diamond League in Doha/Qatar bei schwierigem Wind nur eine Nebenrolle gespielt. In der Speerwurf-Konkurrenz kam der 30-Jährige nicht über 72,51 Meter hinaus und belegte Rang sieben. Der Mainzer Julian Weber wurde guter Dritter mit 86,09 Metern.

          An der Stätte seines WM-Coups von 2019 pulverisierte Anderson Peters aus Grenada seine persönliche Bestleistung um fast sechs Meter, beim Siegwurf des 24-Jährigen landete der Speer erst nach 93,07 Metern – Röhlers Meetingrekord aus dem Jahr 2017 liegt bei 93,90 Metern. Auch der zweitplatzierte Tscheche Jakub Vadlejch knackte am Freitag die magische 90-Meter-Marke (90,88).

          Der deutsche Rekordhalter Johannes Vetter verzichtete auf einen Start in Doha. Am Sonntag wirft er sich beim Meeting in seiner Wahlheimat Offenburg für die Saisonhöhepunkte in Eugene/Oregon, wo vom 15. bis 24. Juli die WM stattfindet, und München (EM vom 15. bis 21. August) ein.

          Wegen der kräftigen Böen in Doha wurde der Stabhochsprung-Wettbewerb der Männer mit Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden) gar nicht erst gestartet. Er wird am Samstag in der Aspire Academy unter geschlossenem Dach nachgeholt.

          Kugelstoßerin Sara Gambetta (SV Halle) wurde bei ihrem Freiluft-Saisondebüt Siebte mit einer Weite von 18,40 Metern. Weltmeister Noah Lyles (USA) gewann über 200 Meter in starken 19,72 Sekunden (bei 2,1 m/s Rückenwind), Olympiasieger Andre de Grasse aus Kanada wurde Vierter (20,15).

          Im Duell der „geteilten“ Hochsprung-Olympiasieger hatte Mutaz Essa Barshim bei seinem Heimspiel klar das bessere Ende für sich. Der Qatarer übersprang 2,30 Meter und wurde Zweiter, der Italiener Gianmarco Tamberi schaffte lediglich 2,20. Es war ihr erstes Aufeinandertreffen seit der emotionalen Nacht von Tokio im vergangenen Sommer.

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          Der zweimalige Weltmeister Barshim und Europameister Tamberi hatten bei Olympia jeweils 2,37 Meter übersprungen, die Erhöhung um zwei Zentimeter schafften beide trotz mehrerer Versuche jedoch nicht. Barshim fragte den Schiedsrichter daraufhin: „Können wir zwei Goldmedaillen haben?“ Und der Offizielle bewilligte.

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