WM-Kampf in Los Angeles : Box-Rüpel Fury muss auf die Bretter

Einst entthronte Tyson Fury Wladimir Klitschko. Dann ging es bergab. Vor der Rückkehr in den Box-Ring spuckt er ziemlich große Töne. Doch Deontay Wilder ist zu stark – auch wenn Fury das nicht wahrhaben will.
Es sollte das größte Schwergewichts-Duell der vergangenen Jahre werden – doch am Ende standen beide Gegner unzufrieden im Ring. Unentschieden lautete das Urteil im WM-Kampf zwischen den Profiboxern Deontay Wilder aus den Vereinigten Staaten und Tyson Fury aus Großbritannien. 115:111 für Wilder, 114:112 für Fury und 113:113 lautete am Samstagabend (Ortszeit) im Staples Center von Los Angeles das Urteil der Punktrichter. Einen Sieger gab es nicht, aber einen Gewinner: Wilder behält den Titel des World Boxing Council (WBC). „Ich habe gewonnen. Ich habe ihn unter Druck gesetzt und gut getroffen“, sagte der 33 Jahre alte Titelverteidiger und konnte das Urteil nicht nachvollziehen.





