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Tag vier der Leichtathletik-EM : Alle Augen auf das Trio mit dem Speer

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Wer wirft den Speer am weitesten? Johannes Vetter ist einer der Kandidaten bei der EM. Bild: Reuters

Die deutschen Speerwerfer um Olympiasieger Thomas Röhler und das Hürdensprint-Duo Pamela Dutkiewicz/Cindy Roleder sind die deutschen Medaillenhoffnungen. Doch es gibt noch mehr Hingucker.

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          Die deutschen Speerwurf-Asse wollen die Medaillen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften am liebsten unter sich ausmachen: Weltmeister Johannes Vetter, der deutsche Meister Andreas Hofmann und Olympiasieger Thomas Röhler führen die Weltbestenliste an und sind in Berlin die Topfavoriten. Über 100 Meter Hürden hoffen Cindy Roleder und Pamela Dutkiewicz am Donnerstag im Olympiastadion auf Gold. Die Hingucker des Donnerstags:

          Im Siebenkampf (10.00 Uhr im ZDF und bei Eurosport) will Vizeweltmeisterin Carolin Schäfer aus Frankfurt unbedingt eine Medaille. Mareike Arndt (Leverkusen) und Louisa Grauvogel von der LG Saar 70 sind Außenseiter. Topfavoritin vor dem ersten Wettkampf-Tag ist die Belgierin Nafissatou Thiam. Der 23-Jährigen fehlt nach Olympiasieg und WM-Triumph noch ein EM-Titel.

          Im Stabhochsprung (19.20 Uhr) ist Ekaterini Stefanidi aus Griechenland nicht nur Weltmeisterin und Olympiasiegerin, sondern auch EM-Titelverteidigerin. Die unter neutraler Flagge startende Russin Anschelika Siderowa gilt als ihre härteste Rivalin. Die 37 Jahre alte Carolin Hingst vom TV Nieder-Ingelheim steht 16 Jahre nach der Heim-EM in München überraschend im Finale.

          Nicht nur über 400 Meter Hürden (20.15 Uhr) will Weltmeister Karsten Warholm aus Norwegen glänzen, sondern auch bei einem Ausflug über die 400 Meter. Titelverteidiger ist Yasmani Copello Escobar aus der Türkei. Der Frankfurter Luke Campbell hatte das Finale nur um eine Hundertstel verpasst.

          Im Speerwerfen (20.22 Uhr) blicken alle auf das deutsche Super-Trio. Weltmeister Johannes Vetter, der deutsche Titelgewinner Andreas Hofmann und Olympiasieger Thomas Röhler sind weltweit die drei herausragenden Asse und wollen die Medaillen unter sich ausmachen. Der tschechische Vize-Weltmeister Jakub Vadlejch hegt aber ebenfalls Medaillenambitionen.

          Über 200 Meter (21.05 Uhr) könnte es zu einem Duell um Gold zwischen Weltmeister Ramil Guliyev (Türkei), der in diesem Sommer als einziger Europäer unter 20 Sekunden blieb, und Titelverteidiger Bruno Hortelano aus Spanien kommen. Deutschlands Jahresschnellster Aleixo Platini Menga verpasste das Finale.

          Über 3000 Meter Hindernis (21.20 Uhr) ist Mahiedine Mekhissi-Benabbad Titelverteidiger und Jahresbester mit 8:16,97 Minuten. Der Franzose hat schon drei EM-Titel. 2014 in Zürich wurde er als Sieger disqualifiziert, weil er sich bereits auf der Zielgeraden sein Trikot vom Leib gerissen hatte. Martin Grau vom LSC Höchstadt/Aisch war im Vorlauf gestürzt. Der Berliner Johannes Motschmannn verpasste den Endlauf ebenso.

          Über 100 Meter Hürden (21.50 Uhr) sind Cindy Roleder aus Halle/Saale und die Wattenscheiderin Pamela Dutkiewicz Gold-Anwärterinnen. Roleder ist Titelverteidigerin und war 2015 Vize-Weltmeisterin, Dutkiewicz im vergangenen Jahr WM-Dritte. Auch die Mannheimerin Ricarda Lobe will ins Finale. Die europäische Bestenliste führen aber die Weißrussinnen Alina Talay und Elvira Herman mit 12,41 und 12,64 Sekunden an.

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