Leichtathletik : Frust vor dem Marathon um Mitternacht

In Berlin kämpften die Läufer bei der EM nicht nur gegen die Strapazen der 42,195 Kilometer, sondern auch gegen die Hitze. Doch im nächsten Jahr könnte alles noch viel schlimmer kommen.
Mit Eiswürfeln und reichlich kalten Getränken hatten sich die deutschen Marathonis erfolgreich durch die Berliner Vormittagshitze gekämpft. Da sorgte die Aussicht auf einen Mitternachts-Lauf bei der Weltmeisterschaft 2019 im Wüstenstaat Qatar eher für Frust als Vorfreude. „Ich find’s relativ problematisch“, sagte Jonas Koller aus Regensburg, der bei Sonne pur EM-Platz 28 erreichte. „Wenn man schaut, wie schwer sich die Athleten heute getan haben, dann muss man da drei Fragezeichen machen. Ich stelle mir die Frage, ob das überhaupt für mich infrage kommt.“





