Handballer Drux und Wiede : Die Not macht den Bundestrainer erfinderisch

Die Berliner Wiede und Drux waren lange verletzt. Jetzt gehören sie zum erweiterten Kader für die Handball-WM – wenn auch nicht auf ihren angestammten Positionen.
Das Gute an einer Verletzung sei, dass man endlich mal eine Pause habe, hat Nikola Karabatic vor Jahren gesagt, als er noch in der Bundesliga spielte. Er war unbestritten ein Weltstar des Handballs, der nun im Übrigen nach einer Operation am Zeh für die Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark ausfällt. Fabian Wiede und Paul Drux haben eine unfreiwillige Auszeit hinter sich, sie waren angeschlagen – und dürften jetzt ziemlich ausgeruht bei der WM antreten. Die beiden werden sich gefreut haben, ihre Namen in dem Kader zu lesen, den Bundestrainer Christian Prokop am Montag bekanntgab. 28 Spieler, darunter überraschend Torhüter Johannes Bitter, hat Prokop genau einen Monat vor Beginn des Turniers ausgesucht, und auf der Position Rückraum Mitte sind zwei Spieler gelistet, die schon seit fünf Jahren als größte deutsche Talente gelten – eben Wiede und Drux.





