Handball-WM in Deutschland :
Warum der Bundestrainer gelöst ins Abenteuer geht

Von
Frank Heike, Kiel
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Bundestrainer Christian Prokop geht in sein zweites großes Turnier mit den Handballer.
Bundestrainer Christian Prokop geht in sein zweites großes Turnier mit den Handballer.dpa

Der Countdown läuft: Am Donnerstag starten die Handballer in die WM im eigenen Land. Zuvor musste Christian Prokop noch eine knifflige Aufgabe lösen – und tat das auf ungewöhnliche Art.

Wer darf mit und wer nicht, das ist für jeden Trainer vor einem großen Turnier die schwierigste Frage. Und eine mit weitreichenden Folgen: Die Causa „Leroy Sané“ zum Beispiel begleitet Joachim Löw bis heute. Löws Handballkollege Christian Prokop trägt in der Sache „Kadernominierung“ auch einen sperrigen Rucksack aus vergangenen Zeiten. Das merkte man dem Handball-Bundestrainer schon am Donnerstag beim Medientag des Deutschen Handballbundes (DHB) in Hamburg an, als er nur ausweichend auf die Frage nach dem Wie und Wann antworten mochte. Darauf also, wann die beiden Handballprofis davon erfahren würden, dass sie nicht zu den 16 Spielern gehören, die sich am Dienstag in Berlin auf ihre Weltmeisterschaftsmission begeben.

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