Frankreich bei Handball-WM : Aufschwung nach dem Absturz

Dank Trainer Guillaume Gille und Spielmacher Kentin Mahé: Die französische Handball-Equipe lässt nach schweren Zeiten nun bei der Weltmeisterschaft in Ägypten aufhorchen. Was ist möglich für das Team?
Es muss ungewohnt für die französischen Handballspieler gewesen sein, mal nicht als Favorit zu einem großen Turnier zu reisen. Wer schon sechsmal Weltmeister war, zuletzt 2017, geht eigentlich immer mit besten Voraussetzungen in die nächste Weltmesse. Doch die „Experten“, wie die Franzosen seit Jahren genannt werden, stecken in der Krise: Platz 14 bei der Europameisterschaft vor einem Jahr – in Trondheim unterlagen sie Portugal und schieden nach der Vorrunde aus. Später musste Nationaltrainer Didier Dinart seinen Hut nehmen. Ihm war misslungen, was sein Vorgänger Claude Onesta immer geschafft hatte: das Starensemble bei Laune zu halten und ins Laufen zu bringen.





