Handball-Nationalmannschaft : Der deutsche Bus hält die Spur

Bundestrainer Christian Prokop kann sich auf die Abwehr verlassen. Doch die großen Brocken warten noch auf die deutschen Handballer. Und dann musst eine wegweisende Frage beantwortet werden.
Busse vor dem Tor werden bekanntlich anderswo geparkt. Wenn beim Fußball eine Mannschaft mit allem, was sie hat, das eigene Gehäuse verrammelt. Im Handball, so erzählte es Hendrik Pekeler am Donnerstagabend in Berlin, gibt es dafür etwas anderes: den Busfahrer. Ein solcher war den Deutschen in Gestalt von Park Jaeyong begegnet, dem Torhüter der koreanischen Auswahl. Den Grund, warum man Männer seiner Art so nennt, lieferte Pekeler gleich mit: Weil sie sich nicht sonderlich viel bewegen. Das aber, wie man sagen muss, höchst effektiv. Park Jaeyong parierte im Auftaktspiel der Weltmeisterschaft 18 Würfe, drei mehr noch als sein deutscher Kollege Andreas Wolff, der später als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde.





