Aus bei der Handball-EM : Dänische Staatskrise

Sie hatten vom Grand Slam aus Olympiasieg, WM-Titel und EM-Erfolg geträumt – und scheiterten schon in der Vorrunde. Dänemark Handballer mäkeln nach der Enttäuschung über den Turnier-Modus.
„Schock“, „Fiasko“, „Tiefpunkt der dänischen Handball-Geschichte“: Das historische Scheitern des Weltmeisters und Olympiasiegers löste im handballverrückten Dänemark eine kleine Staatskrise aus. Ein K.o. in der Vorrunde einer EM – das hatte es bei den erfolgsverwöhnten Skandinaviern noch nicht gegeben. Während sich die Kommentatoren in der Heimat mit Superlativen überschlugen, waren die dänischen Stars um Welthandballer Mikkel Hansen in Malmö konsterniert. Ihr Trainer Nikolaj Jacobsen wirkte mächtig angefressen. Die allgemeine Endzeitstimmung ging dem langjährigen Bundesliga-Coach und Weltmeister-Macher dann aber doch zu weit.





