https://www.faz.net/-gtl-9vbr6

Handball-EM : Mitfavorit Frankreich erwischt es früh

  • Aktualisiert am

Das tut weh: Frankreichs Romain Lagarde (Mitte) und sein Team sind bei der Handball-EM bereits ausgeschieden. Bild: dpa

Ist es das vorläufige Ende der goldenen Generation um Superstar Nikola Karabatic? Die Franzosen sind bei der Handball-EM überraschend schon in der Vorrunde gescheitert. Besser läuft es für einen Ko-Gastgeber.

          1 Min.

          Mitfavorit Frankreich ist überraschend schon in der Vorrunde der Handball-Europameisterschaft gescheitert. Der frühere Welt- und Europameister unterlag Ko-Gastgeber Norwegen am Sonntagabend im Topspiel in Trondheim 26:28 (15:14). Damit haben die Franzosen nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel keine Chance mehr auf den Einzug in die Hauptrunde.

          Die Niederlage könnte sogar das vorläufige Ende der goldenen Generation um den 35 Jahre alten ehemaligen Kieler Aufbauspieler Nikola Karabatic, die in den vergangenen 25 Jahren sechsmal Welt- und dreimal Europameister geworden war, einleiten.

          Der Weltklasse-Regisseur Sander Sagosen ragte vor 8932 Zuschauern in seiner Geburtsstadt mit zehn Treffern abermals heraus. Die Norweger haben damit wie Portugal schon vor dem abschließenden Gruppenspiel die nächste Turnierphase erreicht. Den Franzosen dagegen halfen auch die acht Treffer von Ludovic Fabregas nicht.

          Die Österreicher, die das Turnier gemeinsam mit Norwegen und Schweden ausrichten, sind der Hauptrunde mit dem nächsten Sieg einen großen Schritt näher gekommen. Die ÖHB-Auswahl setzte sich in Wien 34:30 (18:17) gegen die Ukraine durch. Der Kieler Nikola Bilyk war mit zehn Toren wieder bester Torschütze der Österreicher. Nordmazedonien unterlag zuvor Tschechien 25:27 (11:9). Beide Teams haben nun 2:2 Punkte auf dem Konto.

          Schweden muss dagegen um den Einzug in die Hauptrunde bangen. Gegen Slowenien unterlag die Mannschaft von Trainer Kristjan Andresson in Göteborg 19:21 (9:10). Die Schweiz kam dank einer Gala-Vorstellung von Bundesliga-Star Andy Schmid zu einem 31:24 (14:12) gegen Polen. Der Regisseur der Rhein-Neckar Löwen erzielte 15 Tore für die Eidgenossen, für die es erst der zweite Endrundensieg überhaupt nach dem 25:22 gegen die Ukraine bei der EM 2004 war.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Armin Laschet im Oktober in Düsseldorf

          Jahrestagung in Bonn : Ministerpräsidenten wollen Corona-Maßnahmen beibehalten

          Die Ministerpräsidenten sind sich vor Abschluss ihrer jährlichen Konferenz einig, dass es auch im Herbst und Winter weiterhin Corona-Maßnahmen geben müsse. Außerdem geht es um digitale Verbesserungen nach der Pandemie.
          Stau vor den Häfen von Los Angeles und Long Beach - die Lieferengpässe machen auch der deutschen Wirtschaft zu schaffen.

          Konjunktur : Der Aufschwung kommt fast zum Erliegen

          Für Fachleute sind es „besorgniserregende“ Signale aus der Wirtschaft im Oktober: Das Wachstum stagniert – und die Preise steigen weiter.
          Maybrit Illner im Gespräch mit ihren Gästen

          TV-Kritik: Maybrit Illner : Das neue Traumpaar der deutschen Politik

          Christian Lindner und Annalena Baerbock zeigten uns Zuschauern gestern Abend bei Maybrit Illner ihr herzliches Einvernehmen: Wir waren fast schon gerührt. Norbert Röttgen dokumentierte dagegen das Elend der CDU.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.