Handball-Bundesliga : Der frische Hunger der Füchse

Die Berliner stehen ungeschlagen an der Spitze der Handball-Bundesliga – und hoffen auf einen goldenen Oktober. Manager Hanning greift dafür auch gerne in die Vereinskasse.
Manchmal sind es nur Sekunden, die darüber entscheiden, ob etwas Außergewöhnliches ins Rollen gerät. Wenn der Handballspieler Steffen Fäth vor einer Woche in Leipzig einen ganz normalen Freiwurf ausgeführt hätte, der in der Mauer hängen geblieben oder weit am Tor vorbeigeflogen wäre, dann würden die Füchse Berlin heute nicht mit 14:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bundesliga stehen. „Ganz ehrlich, wir müssen uns bei Steffen bedanken“, sagt Paul Drux, Rückraumspieler der Füchse Berlin. „Wenn er in Leipzig danebenhaut, gehen wir mit einem ganz anderen Gefühl da raus und auch in das nächste Spiel.“ Fäth aber gelang ein ebenso glücklicher wie phänomenaler Siegtreffer, der dazu führte, dass die Füchse drei Tage später wie entfesselt gegen den TBV Lemgo auftraten und ihre bislang souveränste Saisonleistung zeigten. An diesem Donnerstag haben die Füchse gegen den HC Erlangen das achte Spiel in Serie gewonnen und legen den besten Ligastart der Vereinsgeschichte hin.





