VfB Stuttgart und Dutt : Zwei Verlierer hoffen auf einen Treffer

Seine Bilanz in Leverkusen und Bremen fiel dürftig aus. Nun landet Dutt beim VfB Stuttgart, der auch dringend Erfolge braucht. Doch Dutt übernimmt einen Posten, den er beim DFB nicht haben wollte.
Die Abschiedsworte der Bremer Verantwortlichen für Robin Dutt fielen eher pflichtschuldig aus. Bei Werder wird man nicht nur froh sein, dass der Ende Oktober beurlaubte Trainer mit der Vertragsauflösung zum Jahresende von der Gehaltsliste verschwunden ist. Sondern vor allem darüber, dass unter dem neuen Chef Viktor Skripnik vieles besser gelingt, was unter Dutt schon Programm sein sollte, in der Praxis aber über eine – sportlich existenzbedrohende – Schwundstufe nicht hinauskam: die Entwicklung einer bundesligatauglichen Mannschaft unter strengem Spardiktat. Um seine Aufgabe bei Werder war Dutt angesichts der wie geplündert anmutenden Bremer Haushaltskasse gewiss nicht zu beneiden; wie sich aber auch aus den Bordmitteln mehr Kapital schlagen lässt, führt nun Skripnik mit seinem vielbeachteten Jugendkurs vor.





