Kommentare unter DFB-Posts : Verdacht der Volksverhetzung

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt leitet 14 Ermittlungsverfahren gegen Personen ein, die bei der WM der U-17-Junioren auf den Social-Media-Kanälen des DFB rassistische Kommentare posteten.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat 14 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Personen eingeleitet, die im Laufe der zurückliegenden Weltmeisterschaft der U-17-Junioren auf den Social-Media-Kanälen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) rassistische Kommentare gepostet haben.
In vier Fällen seien die Verdächtigen bereits zweifelsfrei identifiziert, und die Verfahren seien an die zuständigen Staatsanwaltschaften außerhalb Hessens abgegeben worden, teilten der DFB und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit.
In weiteren Fällen sieht die Frankfurter Staatsanwaltschaft den Tatbestand der Beleidigung und jenen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfüllt.
Auch während der U-21-Europameisterschaft im Juni waren Auswahlspieler des DFB rassistisch beleidigt worden, auch damals hatte der Verband mit der ZIT kooperiert. Die Zusammenarbeit funktioniere „hervorragend“, zitiert der DFB seinen 1. Vizepräsidenten Ronny Zimmermann: „Wir hoffen, dass die ersten Identifizierungen und strafrechtlichen Verfolgungen von Tätern eine abschreckende Wirkung haben werden.“





