Kein Platz für Oligarchen : 50+1 bleibt – bis auf weiteres

Die DFL-Klubs haben entschieden: Im deutschen Fußball werden es Investoren weiterhin sehr schwer haben, Fuß zu fassen. Es bleiben die Zweifel an der Rechtssicherheit.
Eine Diskussion darüber, wie die Debatte weiter geführt werden soll – das sollte es eigentlich werden am Donnerstag bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt. Intensiv diskutiert wurde dann auch unter den Vertretern der 36 Profiklubs der ersten und zweiten Liga, und lang, deutlich länger als ursprünglich avisiert. Um 14 Uhr, als die Pressekonferenz in einem Hotel am Flughafen angesetzt war – vorsichtshalber unverbindlich –, öffneten sich zwar die Türen des Versammlungssaals, es war aber nur eine weitere kurze Pause im Tagesprogramm, das noch lange nicht abgearbeitet war. Es ging ja aber auch um die seit Monaten heißdiskutierte Kultur- und Wettbewerbsfrage des deutschen Fußballs: Wie es weitergehen soll in der Diskussion um 50 plus 1, dieser satzungsgemäßen Beschränkung des Investoreneinflusses, die es so nur in Deutschland gibt.





