Transferticker : 104-facher niederländischer Nationalspieler übernimmt Fenerbahçe
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Mit Erfahrung im türkischen Fußball: Dirk Kuyt kennt Fenerbahçe als Spieler und Trainer.dpa
Kuyt springt bei Istanbuler Großklub ein +++ Nachfolge von Montella geklärt +++ Wiegman erhält neuen Kontrakt bei den „Lionesses“ +++ Bayerns Sportvorstand dementiert Einigung mit Kane +++ alle Infos im Transferticker.
Im Fußball-Transferticker von FAZ.NET erfahren Sie alle News und Infos zu Transfers. Alles Aktuelle zur Bundesliga und dem internationalen Fußball finden Sie hier auf einen Blick.
Dirk Kuyt übernimmt beim türkischen Traditionsklub Fenerbahçe Istanbul vorübergehend das Traineramt. Der 46-Jährige, bislang als Co-Trainer tätig, werde nach dem Rücktritt von Ismail Kartal als Technischer Koordinator die erste Mannschaft betreuen, bis ein neuer Cheftrainer gefunden sei, teilte der Verein mit.
Kuyt, der als Spieler unter anderem für den FC Liverpool auflief, kennt Fenerbahçe bestens: Von 2012 bis 2015 stand der frühere Angreifer bei den Istanbulern unter Vertrag. Im Sommer wechselte der 104-fache niederländische Nationalspieler gemeinsam mit Kartal an den Bosporus, zuvor hatte er den niederländischen Zweitligaklub FC Dordrecht trainiert.
Sportlich hinkt Fenerbahçe den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Nach neun Spieltagen steht der türkische Vizemeister mit 16 Punkten nur auf Rang fünf der Süper Lig, sechs Zähler hinter dem Erzrivalen Galatasaray. Die 1:2-Niederlage im Stadtderby am Montag hatte Kartals Rücktritt besiegelt. Auch in der Champions League enttäuschte Fenerbahçe unter anderem mit einem 0:6 gegen Aston Villa. (sid/akoh)
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Florian Erbe

Yalcin neuer Nationaltrainer der Türkei
Die Türkei setzt nach der enttäuschenden Fußball-WM und dem schwachen Abschneiden in der Nations League auf einen neuen Nationaltrainer: Sergen Yalcin übernimmt die Nachfolge des entlassenen Italieners Vincenzo Montella. Das gab der türkische Fußballverband TFF am Dienstag auf der Kurznachrichtenplattform X bekannt. Der 53-Jährige erhält einen Vierjahresvertrag.
Yalcin gilt als eine der schillernden Figuren des türkischen Fußballs. Als Spieler lief der frühere Nationalspieler (37 Länderspiele) unter anderem für alle drei großen Istanbuler Klubs, Besiktas, Fenerbahce und Galatasaray, auf. Mit Besiktas bejubelte er vier Meisterschaften, zwei weitere Titel gewann er mit Galatasaray. Auch als Trainer hinterließ Yalcin bei seinem Jugendklub Spuren: In der Saison 2020/21 führte er Besiktas zum Double aus Meisterschaft und Pokalsieg, bei dem Klub hatte er zuletzt in der vergangenen Saison an der Seitenlinie gestanden.
Yalcin erwartet beim WM-Dritten von 2002 eine Menge Aufbauarbeit: Nachdem die Türkei unter Montella bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko bereits in der Gruppenphase ausgeschieden war, gingen auch alle vier bisherigen Spiele in der Nations League verloren. Daraufhin wurde Montella am 9. Oktober entlassen. (sid)
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Erfolgstrainerin Wiegman verlängert in England
Englands Erfolgstrainerin Sarina Wiegman (56) soll die „Lionesses“ bis zur Europameisterschaft 2029 in Deutschland betreuen. Der englische Verband (FA) verlängerte den Vertrag der Niederländerin bis zum Ende der Endrunde in drei Jahren. Ihr bisheriger Kontrakt wäre im Sommer 2027 ausgelaufen.
„Ich bin überglücklich, mit dieser Mannschaft weiterarbeiten zu können, und kann mir keinen besseren Job im Fußball vorstellen“, sagte Wiegman bei der Bekanntgabe am Montag. Ihr Fokus liege nun „ganz klar“ auf der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Brasilien: „Hoffentlich gelingt uns das und wir können dem Land im nächsten Jahr einen weiteren unvergesslichen Sommer bescheren.“
Wiegman hatte Englands Fußballerinnen im September 2021 übernommen, nachdem sie ihr Heimatland vier Jahre zuvor zum EM-Titel geführt hatte. Bei den vergangenen beiden Europameisterschaften holte Wiegman den Titel mit den Lionesses, 2022 schlug England dabei das deutsche Team im Finale von Wembley. Zudem gelang Wiegman vor drei Jahren der Einzug ins Endspiel der WM in Australien und Neuseeland, dort unterlag die englische Auswahl Spanien. Sie wurde insgesamt fünfmal von der FIFA als Welttrainerin des Jahres (2017, 2020, 2022, 2023 und 2025) ausgezeichnet. (sid)
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Ende für Ende bei Fortuna Düsseldorf
Drittligaverein Fortuna Düsseldorf hat Trainer Alexander Ende von seinen Aufgaben entbunden. Das teilten die Rheinländer einen Tag nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken (1:3) mit. Neben Ende wurde auch Ko-Trainer Zlatko Muhovic freigestellt. Bis auf Weiteres wird U-23-Coach Jens Langeneke die Verantwortung beim Zweitligaabsteiger übernehmen.
„Wir bedanken uns bei Alexander Ende und Zlatko Muhovic für ihren Fleiß und ihren Einsatz für Fortuna. Gleichzeitig sind wir nach eingehender Analyse zu der Überzeugung gelangt, dass wir jetzt einen neuen Impuls setzen müssen“, sagte Sportvorstand Samir Arabi und ergänzte: „Jens Langeneke kennt den Verein bestens und hat es sich mit seiner Arbeit und Leidenschaft verdient, die Mannschaft bis auf Weiteres zu übernehmen.“
Nach dem bitteren Abstieg haben die Düsseldorfer nach zehn Spieltagen in der dritten Liga 14 Punkte auf dem Konto und liegen nur im Tabellenmittelfeld. „Ich respektiere die Entscheidung des Vereins, bedauere sie aber auch gleichzeitig. Ich hatte den festen Glauben, dass die Arbeit und die Entwicklung der letzten Wochen uns zum gemeinsamen Ziel geführt hätten“, wird Ende in der Vereinsmitteilung zitiert.
Langeneke ist 2006 als Spieler zur Fortuna gekommen und ist seit 2015 in verschiedenen Trainerpositionen in Fortunas Nachwuchsleistungszentrum aktiv. „Wir wissen alle, in welcher Situation wir uns befinden. Jetzt geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, die Kräfte zu bündeln und auf dem Platz Überzeugung zu zeigen. Ich kenne den Verein, ich kenne die Menschen und weiß, was Fortuna bedeutet“, sagte Langeneke. (sid)
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Eberl dementiert Einigung mit Kane
Bayern München ist in Sachen Vertragsverlängerung mit seinem Torgaranten Harry Kane weiter optimistisch, einen Durchbruch wollten die Münchner aber noch nicht bestätigen. „Das habe ich auch gelesen, aber noch nichts vernommen“, sagte Sportvorstand Max Eberl am Freitag über Meldungen aus Kanes Heimat England. Demnach seien die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen worden und der Deal solle noch vor der Verleihung des Ballon d'Or am 26. Oktober verkündet werden.
Deutsche Medien hatten bereits vor einigen Tagen eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Vertrag bis 2029 gemeldet. Eberl berichtete nun abermals von „guten Gesprächen“ und ergänzte: „Wir sind guter Hoffnung, aber es gibt halt noch nichts zu verkünden.“
Kane spielt seit 2023 bei den Bayern und ist dort längst Publikumsliebling und wichtigster Offensivspieler. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft zum Saisonende aus. Er hat allerdings selbst oft genug betont, wie wohl er sich in München fühle und dass er gerne länger bleiben wolle. (sid)
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Ehemaliger RTL-Manager wechselt zu Real Madrid
Nach dem Aus für die Super League wechselt der deutsche Manager des umstrittenen Projekts zu Real Madrid. Bernd Reichart, bisheriger Geschäftsführer des Sportprojektentwicklers A22, wird beim spanischen Rekordmeister nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur den Posten als Vorstand operative Geschäftsführung übernehmen. Zuvor hatten „AS“ und „Marca“ darüber berichtet.
Reichart hatte die Bemühungen für einen Konkurrenzwettbewerb zur Champions League von der Europäischen Fußball-Union UEFA als öffentliches Gesicht des Projekts vorangetrieben. Vor gut fünf Jahren hatte der Vorstoß zur Super League, die in einem geschlossenen System ohne sportliche Qualifikation spielen wollte, für großes Aufsehen gesorgt. Nach heftigen Fanprotesten sprangen aber mehrere englische Vereine schnell ab.
Mit Reichart an der Spitze der Sportagentur hatten die drei Klubs Real, FC Barcelona und Juventus Turin im Oktober 2022 einen neuen Anlauf für die Super League genommen. Nach langen Streitigkeiten mit der UEFA war Madrid Anfang dieses Jahres als letzter Unterstützer des Projekts verblieben. Im vergangenen Februar hatten der Kontinentalverband und die Königlichen ihre Auseinandersetzung beigelegt, die Super League war endgültig vom Tisch. Reichart war von 2019 bis 2021 Chef der Mediengruppe RTL in Deutschland. (dpa)
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Profivertrag in Mainz für Rael Nakuzola
Bundesligaverein FSV Mainz 05 hat Rael Nakuzola mit einem Profivertrag ausgestattet. Der 19 Jahre junge Linksverteidiger unterschreibt einen Vertrag beim Profiteam von Trainer Urs Fischer, wie die Rheinhessen mitteilten.
„Ich bin extrem stolz und glücklich, dass ich bei Mainz 05 meinen ersten Profi-Vertrag unterschreiben konnte. Das Ganze ging dann doch relativ schnell. Ich kann hier jeden Tag eine ganze Menge dazu lernen“, sagte Nakuzola. Sportdirektor Niko Bungert sagte: „Wir sind überzeugt davon, dass Rael mit seiner Einstellung und seinen fußballerischen Voraussetzungen bereit dafür ist, sich weitere Einsätze in der Bundesliga zu erarbeiten.“
Nakuzola kam im Sommer von der U 19 von Rot-Weiss Essen nach Mainz und erhielt in den Bundesliga-Spielen beim Hamburger SV sowie im Derby gegen Eintracht Frankfurt bereits Kurzeinsätze. Auf die Frage, wann Nakuzola zum ersten Mal von Beginn an auflaufen könne, sagte Fischer: „Wenn der Trainer ihn aufstellt, bekommt er die Möglichkeit. Er macht das gut. Er gewöhnt sich noch an den Rhythmus. Früher oder später wird er sicher seine Chance bekommen.“ (dpa)
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Energie Cottbus holt Leon Guwara zurück
Zweitligist Energie Cottbus hat Leon Guwara für die restliche Saison in den Kader zurückgeholt. Der 30 Jahre alte Außenverteidiger erhielt einen neuen Vertrag, wie Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Freitag gegen den 1. FC Nürnberg mitteilte. Guwara hatte bereits in der vergangenen Aufstiegssaison in der Lausitz unter Vertrag gestanden und in den letzten Wochen mit der Mannschaft trainiert.
„Leon ist ein Spieler, der gar nicht in der zweiten Liga spielen dürfte aufgrund seiner Qualität und seines Potentials“, lobte der 61-Jährige den Verteidiger. Der gebürtige Kölner besitzt gute Chancen, aufgrund der gesundheitlichen Probleme von Kapitän Axel Borgmann bereits gleich am Freitag in der Startelf zu stehen.
Aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen kam es nicht schon vorher zu einer Vertragsverlängerung. „Wir müssen um jeden Cent kämpfen – mehr als andere“, sagte Wollitz. Einmal mehr verwies Wollitz darauf, dass der Verein Strukturen aufbauen müsse und dieser Vorgang noch einige Jahre dauern werde, „hoffentlich in der zweiten Liga“. (dpa)
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Nachfolger für Fink bei Samsunspor gefunden
Nach der Entlassung von Thorsten Fink am Montag hat sich der türkische Erstligaverein Samsunspor grundsätzlich mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Nenad Bjelica auf eine Zusammenarbeit verständigt. Das bestätigte der Klub auf Instagram. Letzte Details müssten aber noch geklärt werden, die Zusammenarbeit soll zunächst bis zum Ende der Saison laufen.
Damit endet die Serie deutscher Trainer bei Samsunspor. Nach Markus Gisdol, Thomas Reis und Fink soll mit Bjelica nun ein weiterer Coach mit Bundesliga-Erfahrung übernehmen. Der 55 Jahre alte Kroate trainierte Union Berlin in der Saison 2023/24. Bei den Köpenickern stand er in 22 Pflichtspielen an der Seitenlinie und kam auf einen Punkteschnitt von 1,09. Zuletzt war Bjelica bei Dinamo Zagreb tätig. Sein zweites Engagement beim kroatischen Rekordmeister endete jedoch bereits nach rund drei Monaten und 15 Spielen mit seiner Entlassung Ende 2024. (sid)
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Dani Carvajal spielt jetzt für Getafe
Der spanische Europameister Dani Carvajal hat nach seinem Abschied von Real Madrid einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 34 Jahre alte Außenverteidiger erhält beim spanischen Erstligaverein FC Getafe einen Vertrag bis einschließlich 30. Juni 2027, wie der Verein bekannt gab.
Nach 13 Jahren und 451 Spielen für Real Madrid hatten die Königlichen im Sommer den Vertrag mit Carvajal nicht mehr verlängert. Für seinen neuen Verein muss der sechsmalige Champions-League-Sieger die spanische Hauptstadt jedoch nicht verlassen, denn Getafe liegt nur etwa 13 Kilometer südlich des Madrider Stadtzentrums. Der Vorstadtklub liegt nach acht Spieltagen nur auf dem 14. Platz in La Liga und kann die Unterstützung der Real-Madrid-Legende daher gut gebrauchen.
Getafe und Carvajal, der einst für ein Jahr auch in Leverkusen spielte, arbeiteten bereits seit letzter Woche an einer Zusammenarbeit. Die Finanzkontrolle der Liga lehnte den Vertrag jedoch mit Verweis auf das spanische Financial Fairplay zunächst ab. Nun gab es grünes Licht für die Neuverpflichtung. (sid)
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FC Venedig trennt sich von Trainer Stroppa
Der italienische Erstligaverein FC Venedig hat nach seinem Katastrophenstart in die neue Saison Konsequenzen gezogen und sich von Trainer Giovanni Stroppa getrennt. Das gab der Aufsteiger bekannt. Venedig liegt in der Serie A nach sechs Niederlagen aus den ersten sechs Spielen auf dem letzten Platz.
Stroppa hatte die Mannschaft nach dem Abstieg im Sommer 2025 übernommen und als Zweitliga-Meister sofort wieder in die erste Liga geführt. Venedig ist in der noch jungen Saison nach der AC Florenz, dem FC Bologna und Parma Calcio bereits der vierte italienische Erstligist, der den Trainer wechselt. Wer das Team des früheren Nationalspielers Armel Bella-Kotchap in Zukunft anleitet, steht noch nicht fest. (sid)
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Borussia Dortmund verlängert mit Trainer Niko Kovač
Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovač bis Mitte 2029 verlängert. „Mit Niko Kovač befinden wir uns seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg“, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: „Er hat die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genießt innerhalb unseres Klubs eine hohe Akzeptanz.“ Die Verlängerung sei „ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität“.
Kovač (54) ist seit Februar 2025 BVB-Trainer und hat den damals wankenden Klub enorm stabilisiert. Von Platz elf aus führte er die Dortmunder noch in die Champions League, in der vergangenen Saison wurde der BVB Zweiter Nach der Niederlage im Supercup gegen Bayern München (1:2) gewann der BVB in dieser Saison dann sechs von sieben Pflichtspielen, vier davon in der Bundesliga. Die Serie endete am Freitag mit einem 2:2 gegen Werder Bremen, das den BVB die Tabellenführung kostete.
„Niko Kovač hat eine große Identifikation mit dem BVB und passt nicht nur deshalb sehr gut zu unserem Klub. Die Geschlossenheit zwischen Niko, seinem Trainerteam und unserer sportlichen Führung ist enorm wohltuend“, sagte Klubchef Carsten Cramer. Im SID-Interview hatte er von „unfassbar großer Wertschätzung“ gesprochen.
Kovač saß bislang in 53 Bundesliga-Spielen auf der BVB-Bank, sein Punkteschnitt von 2,15 ist Vereinsrekord. „Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie wir Fußball spielen, wie wir als Mannschaft auftreten und was es braucht, um unsere Ziele zu erreichen“, sagte der Kroate. „Entscheidend ist, dass wir uns nicht mit dem Erreichten zufriedengeben, sondern jeden Tag daran arbeiten, besser zu werden.“ (sid)
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Trainer Thorsten Fink muss bei Samsunspor gehen
Nach fünf Niederlagen in Folge und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz hat Samsunspor die Zusammenarbeit mit Trainer Thorsten Fink beendet. Ausgerechnet nach der 0:3-Niederlage gegen Trabzonspor und Cheftrainer Thomas Reis zog der türkische Erstligaverein die Reißleine. Erst vor knapp acht Monaten hatte Fink den Trainerposten von Reis übernommen. Nach Markus Gisdol und Reis war er der dritte deutsche Trainer in Serie bei Samsunspor.
Der 58-Jährige war seit Februar im Amt und stand in insgesamt 25 Pflichtspielen an der Seitenlinie. Er erreichte dabei einen Punkteschnitt von 1,48 Zählern pro Partie. Sein größter Erfolg mit der Mannschaft war der Einzug ins Achtelfinale der Conference League. Der Verein bedankte sich bei Fink für die Zusammenarbeit und verabschiedete sich mit „Respekt und guten Wünschen“. (sid)
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Seedorf wird Trainer bei Corinthians São Paulo
Clarence Seedorf übernimmt den brasilianischen Erstligaverein Corinthians São Paulo als Trainer und soll diesen vor dem Abstieg bewahren. Wie der Klub bekannt gab, erhält die niederländische Ikone einen Vertrag bis Ende 2027. „Ich bin hier, um mein Bestes zu geben und eine Mannschaft aufzubauen, die um jeden Ball, jede Minute, jeden Sieg kämpft“,sagte Seedorf, der die Nachfolge des früheren brasilianischen Nationaltrainers Fernando Diniz antritt: „Diese Herausforderung anzunehmen, ist eine Ehre, aber auch eine große Verantwortung.“
Nach Trainerstationen bei der AC Mailand (2014), beim FC Shenzhen in China (2016), Deportivo A Coruña (2018) und der kamerunischen Nationalmannschaft (2018–2019) erhält der 50-Jährige eine neue Chance beim Tabellensechzehnten in Brasilien. Die Liga kennt Seedorf bereits, bei Botafogo beendete er 2014 seine Spielerkarriere. In São Paulo trifft der Niederländer auch auf seinen Landsmann Memphis Depay, der seit 2024 für Corinthians kickt. (sid)
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Schmidt stellt klar: Leipzig „ganz weit entfernt“ von Nagelsmann-Rückkehr
Roger Schmidt hat als neuer globaler Fußballchef von Red Bull die Gerüchte um eine Leipzig-Rückkehr von Julian Nagelsmann abmoderiert. „Wir sind da ganz weit von entfernt. Wir wollen an allen unseren Standorten eine gewisse Kontinuität auf der Trainerposition“, sagte der 59-Jährige im ZDF-Sportstudio. Schmidt hatte am 1. Oktober die Nachfolger von Jürgen Klopp auf der Position angetreten.
Weil Leipzigs neuer Trainer Martín Demichelis vor dem überzeugenden 6:0 gegen Eintracht Frankfurt mit nur zwei Siegen aus vier Spielen in die Bundesliga gestartet war, stand der Argentinier in der Kritik. Sky brachte unter der Woche den ehemaligen Leipziger Nagelsmann ins Gespräch, betonte aber auch, dass noch keine konkreten Gespräche stattgefunden hätten.
Schmidt hatte am Donnerstag erstmals Gelegenheit, sich in Leipzig länger mit Demichelis zu unterhalten. „Mir hat das gefallen. Ich habe auch Erfahrung mit argentinischen Spielern. Ich mag deren Mentalität. Es ist nicht umsonst so, dass sie in Turnieren immer weit kommen“, sagte der frühere Trainer von Benfica Lissabon. Argentinier brächten „das gewisse Etwas mit, das man braucht, um Spiele zu gewinnen.“ Diesen Eindruck habe er auch von Demichelis. (dpa)
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