Frank Rost : Strapaziöser amerikanischer Sportalltag

Der frühere Hamburger Torhüter Frank Rost hat zugegriffen, als das Angebot der New York Red Bulls kam, aber die Formkurve des Klubs zeigt stetig nach unten - trotz eines Stars wie Thierry Henry.
Manche Gelegenheiten haben etwas Unwiderstehliches. So wie jene, als Frank Rost vor etwas mehr als einem Monat einen Anruf aus New York bekam. Erik Solér, der Sportdirektor der Red Bulls, war am Apparat und sagte: „Komm zu uns. Wir brauchen einen Torwart.“ Rost, der kurz zuvor seine Anstellung beim Fußball-Bundesligaklub Hamburger SV verloren hatte, musste nicht lange überlegen. „Ich habe mit meiner Familie gesprochen. Und die hat gesagt: Mach es.“ Und so erlebte er wenig später zum ersten Mal einen Parforce-Ritt nach Art des amerikanischen Sportalltags: Einen Tag, nachdem er am Sitz der Mannschaft außerhalb New Yorks angekommen war, saß der 1,93 Meter lange ehemalige Torhüter von Werder Bremen, Schalke 04 und vom HSV schon wieder im Flieger. Holzklasse. Fünf Stunden. So lange dauert es, um von der Ostküste nach Los Angeles zu gelangen.





