Frankfurt ist DFB-Pokalsieger : „Heute ist Geschichte geschrieben worden“

Das Abschiedsspiel von Niko Kovac wird zum großen Gefühlskino. Der scheidende Trainer holt mit der Eintracht den DFB-Pokal und weint danach. Auch an emotionalen Worten fehlt es in der langen Nacht von Berlin bei den Frankfurtern nicht.
Als das große Gefühlskino nach dem Schlusspfiff seinen Anfang nahm, wandelte Niko Kovac ein Stück weit auf den Spuren von Weltmeistermacher Franz Beckenbauer. Doch weil Berlin nicht Rom ist, wo Kaiser Franz als Teamchef die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1990 zum Titel führte, beließ es der scheidende Eintracht-Trainer bei nur wenigen Metern des Alleinseins. Dann überkamen ihn die Emotionen – und er suchte Halt bei Fredi Bobic. In den Armen des gleichfalls glückseligen Sportvorstands ließ Kovac seinen Gefühlen freien Lauf: Er weinte und brauchte sich seiner Tränen nicht zu schämen. Es war sein Abschiedsspiel als Frankfurter Fußballlehrer. Und Kovac sagt als DFB-Pokalsieger Servus. Demnächst wird er sich um Form, Fitness und Vorwärtskommen des FC Bayern kümmern.





