Wohltäter und Hassfigur : Warum Dietmar Hopp das Fußballlager spaltet

Normalerweise ist Dietmar Hopp im Stadion nur auf der Ehrentribüne oder in der VIP-Loge zu sehen. Am Samstag stand er eine Viertelstunde an der Seitenlinie eines ganz ungewöhnlichen Bundesliga-Spiels und im Fokus von ganz Fußball-Deutschland.
Dietmar Hopp saß schon lange nicht mehr auf der Ehrentribüne, er stand neben Karl-Heinz-Rummenigge an der Seitenlinie - im Regen. Allein gelassen brauchte sich der 79-Jährige in seiner schwersten Stunde als Mäzen der TSG Hoffenheim nicht fühlen. „Dietmar Hopp! Dietmar Hopp!“-Rufe hallten durch das Stadion in Sinsheim. Und nach dem Fan-Eklat beim 0:6 gegen den FC Bayern mit den Hass-Plakaten gegen Hopp erhielt der Milliardär Zuspruch von vielen Seiten. Von einer Hassfigur der Ultra-Szene ist er spätestens am Samstag zum Symbol eines Machtkampfs im deutschen Fußball geworden. Warum nur?
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