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Eintracht-Mitarbeiter betroffen : Mehrere Besucher des Sportpresseballs mit Coronavirus infiziert

Führte als Moderator durch den Abend: Gerhard Delling beim Sportpresseball Bild: Albermann, Martin

Nach der Veranstaltung in Frankfurt mit 1400 Gästen und 350 Servicekräften wurden Angestellte des Fußball-Bundesligavereins Eintracht Frankfurt positiv auf das Coronavirus getestet. Spieler oder Trainer sind jedoch nicht darunter.

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          Besucher des Sportpresseballs in Frankfurt haben sich auf der Veranstaltung mit dem Coronavirus infiziert. Dazu gehören auch Mitarbeiter von Eintracht Frankfurt, wie der Klub am Dienstag mitteilte. Es handele sich durchweg um Beschäftigte der Geschäftsstelle. Spieler oder Mitarbeiter des Trainer- und Betreuerstabs des Fußball-Bundesligateams seien nicht betroffen. Sie nahmen an der Veranstaltung nicht teil und wurden bislang auch nicht positiv getestet.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Alle Mitarbeiter der Sales-Abteilung des Vereins, die unter anderem den Ticketverkauf der kommenden Partien in der Liga und in der Europa League organisieren, seien dagegen aus Sicherheitsgründen ins Homeoffice gewechselt. Am 6. November feierten in der Alten Oper rund 1350 Gäste, die von 650 Servicekräften bewirtet wurden, ein „Ballvergnügen“ unter 2-G-Regelungen (geimpft oder genesen): „Ohne Einschränkungen, ohne Abstand und ohne Maske“, wie es auf der Einladung hieß.

          Für die Mannschaft der Eintracht, die an diesem Sonntag beim SC Freiburg antreten muss (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie bei DAZN), bestehe „keine Gefahr“, sagte Jan Strasheim, der Sprecher der Eintracht, gegenüber der F.A.Z.: „Wir haben die Hygienemaßnahmen schon vor ein paar Wochen erhöht und testen noch mehr.“ Die Sicherheitsvorkehrungen im Proficamp, in dem üblicherweise über 100 Anstellte täglich ein und ausgehen, seien „groß“.

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